Veröffentlicht von Blogger Helden am 24/01/2019
Kategorie: Ratgeber

Influencer Marketing

Influencer Marketing

Influencer Marketing einfach erklärt.

Das ganze Internet spricht darüber und die Werbewelt zieht daraus ihren Nutzen: Influencer Marketing. Aber um was geht es bei diesem professionellen Marketing eigentlich genau und wie funktioniert es? Im folgenden Beitrag erfährst du die Grundlagen dieser spannenden Marketing Strategie. 


Was ist ein Influencer?

Der Begriff Influencer ist gar nicht so neu, wie viele vielleicht denken. Bereits seit langer Zeit haben es sich Unternehmen zur Aufgabe gemacht, mithilfe von anderen Menschen Werbebotschaften zu übermitteln. Das einzige Neue daran: Heutzutage heißt es "Influencer" und es gibt wesentlich mehr Möglichkeiten im Internet, einen solchen Status zu erzielen. Egal ob Blogger, Social Media Nutzer oder YouTuber, jeder der eine bestimmte Reichweite auf seinem Social Media Kanal besitzt, hat die Möglichkeit, ein Influencer zu werden. 

Influencer können zum Beispiel folgende Personen sein:

  • Blogger
  • Social Media Nutzer mit einer hohen Anzahl an Followern
  • zufriedene Bestandskunden mit einem besonderen Fachwissen
  • Journalisten
  • Mitarbieter
  • Youtuber
  • Prominente
  • Experten
  • Politiker
  • Internet Foren-Betreiber

Promis aus dem Dschungel-Camp gelten ebenfalls als Influencer. Die Promis unterscheiden sich in der Reichweite und Zielgruppe. 

Infografik: Wer vom Dschungel profitiert | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista


Wie funktioniert Influencer Marketing?

Beim Influencer Marketing geht es vorrangig darum, ein Fürsprecher für Produkte oder Marken zu sein. Unternehmen sind stets auf der Suche nach Menschen, die sich mit einem bestimmten Themengebiet auskennen. Haben diese noch dazu eine relativ große Reichweite auf ihren Social Media Kanälen und die Möglichkeit, andere Menschen zu „beeinflussen“, zieht das die Aufmerksamkeit der Unternehmen auf sich. Diese Firmen nutzen Influencer dazu, ihre eigenen Werbebotschaften oder Produkte zu verbreiten – eine Win-win Situation für beide Seiten. 

Ein Beispiel: Besitzt ein YouTuber eine hohe Abonnentenzahl, sehen Unternehmen darin einen klassischen Influencer mit hoher Reichweite, der offensichtlich einen großen Einfluss auf sein Publikum hat.

Es sind jedoch nicht nur Menschen mit einer hohen Abonnentenzahl Influencer, es kommt nicht nur auf die Reichweite des Kanals an. Auch wenn ein Influencer zum Beispiel „nur“ 3.000 Abonnenten auf seinem Social Media Kanal hat, kann er dennoch das Interesse von Unternehmen auf sich ziehen. Die sogenannte "Micro-Influencer" sind interessante Botschafter für Unternehmen. Micro-Influencer erreichen nicht die große Masse, sind aber dennoch interessant, weil sie noch mehr Einfluss auf ihre "kleine" Fan-Gemeinschaft ausüben als Influencer.

Beim Marketing werden deshalb oft bekannte Influencer mit einer großen Reichweite und Micro-Influencer miteinbezogen.

Ein Vorteil, den der spannende Marketing Mix mit sich bringt: Der Großteil der Influencer kommt aus der mittleren Bevölkerungsschicht und genießt dadurch ein sehr authentisches Auftreten – genau das, was die Menschen anspricht. Auf diese Weise haben Influencer eine hohe Glaubwürdigkeit, da sie nicht von Haus aus berühmt sind. Mit etwas Glück, einer guten Marktnische und passendem Auftreten hat jeder die Möglichkeit, ein Influencer zu werden. 

Beispiele, für erfolgreiche Zusammenarbeit, von Unternehmen mit Influencern sind LEVI's oder auch Chanel


Unterschiedliche Influencer-Typen

Im Allgemeinen werden drei verschiedene Influencer-Typen unterschieden: 

Die Experten

Sie sind als Experten in einem bestimmten Gebiet anerkannt und nehmen daher meist den Standpunkt eines Ratgebers ein. In vielen Fällen haben Markenexperten eine neutrale Einstellung gegenüber dem jeweiligen Produkt oder einer Marke und bewerten es mithilfe ihres Fachwissens. 

Die Liebhaber

Als Markenliebhaber haben diese Influencer eine positive Bindung zu einem bestimmten Produkt oder einer Marke und besitzen ein hohes Maß an Erfahrung. 

Die Kritiker

Ein Markenkritiker hat meist negative Erfahrungen mit einem Unternehmen und deren Produkte gesammelt und äußert sich darüber in seinem Kanal. Dies beeinflusst wiederum die Kaufentscheidung anderer. 


Wie werden Influencer erkannt?

Eine der grundlegendsten Fragen für das Unternehmen besteht darin, sich zu fragen, ob dieser Influencer für die eigenen Marketingziele relevant ist? Wenn ja, dann gibt es weitere Kriterien, die ein Unternehmen hinterfragt: 

Influencer

Die Reichweite des Kanals und der Zielgruppe

Welche Menschen spricht der Influencer an? Sind es Personen, die das Unternehmen selbst auch ansprechen möchte? Die Zahl der Abonnenten ist daher nur zu einem bestimmten Grad notwendig. Im Großen und Ganzen interessiert sich das Unternehmen meist nur dafür, ob die gewünschte Zielgruppe ebenfalls angesprochen wird. 


Die Aktivität

Wie oft ist der Influencer aktiv? Lädt er regelmäßig Beiträge hoch oder nur einmal in der Woche? Welche Kanäle besitzt er und wo ist er am meisten aktiv? Wie sieht es mit der Kontaktaufnahme aus? 


Expertenstatus

Wie gut kennt sich der Influencer in seinem Gebiet aus? Welche Themen behandelt er und passt es stilistisch gesehen auch zum Unternehmen? 


Engagementrate

Es zählt nicht nur die Anzahl der Abonnenten, wichtig ist in den meisten Fällen auch die Interaktion mit dem Publikum. Dieses Merkmal ist größtenteils entscheidend darüber, ob sich ein Unternehmen dazu entscheidet, mit dem Influencer Kontakt aufzunehmen. Egal ob Kommentare, Likes, Retweets oder Shares, Kommunikation ist das Um und Auf. Je höher die Engagementrate, desto mehr spricht das für den Einfluss des Influencers auf die Community. 



Wo können Influencer beauftragt werden

Bekannte Influencer, aber auch Micro-Influencer, arbeiten vermehrt mit Influencer-Marketing-Agenturen zusammen. Die Agenturen ermöglichen es den Unternehmen schnell und effizient passende Influencer zu finden und zu beauftragen. Vor einigen Jahren war es noch üblich, dass Firmen direkt Influencer über die Socialmedia-Channels kontaktiert hatten. Heutzutage führt diese Taktik nur noch selten zum Erfolg. Influencer erhalten oft so viele Anfragen, dass sie sich nur selten direkten Anfragen widmen. 

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Influencer Marketing – Beispiele


Beispiele aus dem YouTube Bereich

Bekannte Beispiele auf YouTube sind Hauls. Bei solchen Videos werden gekaufte Produkte von Influencern vorgestellt. Viele Unternehmen haben es sich außerdem zur Aufgabe gemacht, Influencer bestimmte Produkte zuzuschicken, damit sie deren Produkte vorstellen. Auf diese Weise erzielt das Unternehmen einen höheren Bekanntheitsgrad, vor allem wenn es sich um bekannte Influencer handelt. 

Neben Produktbeschreibungen sind auch Tutorials ein gutes Beispiel. Vor allem im Beautybereich wird gerne Werbung für bestimmte Unternehmen gemacht und mithilfe deren Produkte verschiedene Looks erzielt. Aber auch in den Bereichen der Technik oder Musik sind Tutorials sehr gefragt. 


Beispiel Video der Influencerin: Maria Bethany


Auch Reviews aus den unterschiedlichsten Bereichen sind sehr beliebt. Hierbei gehen Social Media Aktivisten auf die verschiedensten Pros und Cons eines Produktes ein und beschreiben dieses ausgiebig, um deren Abonnenten bei der Kaufentscheidung zu helfen. 


Beispiele aus dem Instagram Bereich

Nicht nur auf der bekannten Videoplattform wird Influencer Marketing angewandt. Auch auf Instagram finden sich klassische Influencer. Hier sind vor allem die Bereiche Fitness und Beauty sehr weit verbreitet. 

Auf Instagram finden sich ebenfalls Reviews, Produktbeschreibungen und Hauls. 

Selbstverständlich sind Influencer auch auf vielen anderen Social Media Seiten wie Twitter, Facebook oder Snapchat vertreten. Die meisten Influencer besitzen mehr als einen Kanal und platzieren daher ihre Botschaften überall. Das erweist sich als sehr vorteilhaft für das Unternehmen, da viel mehr Personen angesprochen werden. 





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Tags zu diesem Artikel: Influencer Marketing

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